Die vielfältigen Aktivitäten und Unterstützerleistungen der Flüchtlingshelfer werden auch in der Vorweihnachtszeit mit sehr viel Hingabe in der Gemeinde Timmendorfer Strand weiterhin aufrechterhalten. Hinzu gekommen ist ein gemeinsames Plätzchenbacken in der Adventszeit mit Heidi Machedanz und ihren Helferinnen.

Die Kleiderkammer ist allerdings nur noch bis zum 14.12.16 mittwochs geöffnet. Im neuen Jahr wird sie nur an einem Nachmittag wochentags, nämlich:  ab Dienstag, dem 10.1.17, in der Zeit von 15.00 Uhr – 17.00 Uhr, erstmalig wieder geöffnet sein. Es wird Winterbekleidung in allen Größen sowie Küchengeschirr und Bestecke benötigt. Weiterhin ist große Nachfrage nach Kinderspielen, insbesondere Lego, Playmobil, kleinen Autos.

In der Fahrradwerkstatt ist die Nachfrage weiterhin nach Kinder-, Damen-, und Herrenrädern groß. Dort werden sie repariert und gegen Berechtigungsscheine verkehrssicher ausgehändigt. Wer geschickt an Fahrrädern montieren und zur Selbsthilfe anleiten kann, wird in der Fahrradwerkstatt mit offenen Armen aufgenommen.

Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine erhebliche Hürde auf dem Weg in die Integration in unsere Gesellschaft. Die „Helferbörse“ weiß um die Problematik und kümmert sich auch um diejenigen, die noch nicht an einem zertifizierten Integrationskurs teilnehmen können. Das bedeutet, hier in der Gemeinde wird qualifiziert „Deutsch für alle angeboten“,  denn Integration sollte so früh wie möglich beginnen. Gesucht werden noch Lesepaten für Kinder oder Unterstützer bei der Hausaufgabenbetreuung.

Für Flüchtlinge mit Bleiberecht wird dringend Wohnraum gesucht.

Um den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen, wird die heimische Wirtschaft gebeten, Arbeits-, Ausbildungs-, Praktikumsplätze anzubieten.

Wer die „Helferbörse“ bei ihren vielseitigen Angeboten unterstützen, Sachspenden zur Verfügung stellen möchte, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04503/31830 Auskünfte einzuholen.

Die Mitglieder der „Helferbörse“ hatten am Samstagnachmittag, 17. September 2016, zu einer unterhaltsamen Begegnung zwischen Einheimischen und Flüchtlingen eingeladen.
Hierzu wurde von hochmotivierten  „Freiwilligen“ der Übungsplatz der Hundesportgemeinschaft am Schwedenweg hergerichtet und einladend dekoriert.
Der Einladung folgten 150 Gästen, die von ihren Kindern begleitet wurden. Sie wurden herzlichst begrüßt von der Bürgermeisterin Hatice Kara und Prof. Pastor Thomas Vogel, die hervorhoben, dass derartige Begegnungen und Kontakte der Schlüssel zu mehr Anerkennung ist und hilft, Vorbehalte abzubauen, Andersartigkeit schätzen zu lernen.
Während die Kinder und Jugendlichen sich an den vielen Spielstation vergnügten, die auch zum Wetteifern aufforderten, ließen sich die Eltern und weiteren Besuchern bei angeregter Unterhaltung den Kuchen auf der Terrasse schmecken. Da die Kinder auf der Spielwiese mit sich und ihren Freunden mit wechselnden Spiel- und Mitmachaktionen eifrig beschäftigt waren, konnten die Gäste die Zeit für ausgiebige Gespräche und einer fröhlichen Gesangsrunde nutzen.
An dem angebotenen „Fahrradrringstechen“ beteiligten sich 40 Kinder und Jugendliche. Hier waren Geschwindigkeit, Balance, Geschicklichkeit gefordert. Die Jüngsten unter den Teilnehmern waren die Schnellsten und am Treffsichersten. Sie nahmen mit Freude und Stolz bei der abschließenden Siegerehrung ihre Urkunden, Plaketten und Präsente in Empfang.
Am Abend wurde der Grill angeheizt und leckere Grillwaren und die vielen selbst hergestellten Salate serviert.
Der Nachmittag brachte allen viel Freude und Vergnügen. Das die Veranstaltung zu einer Rund um  gelungenen Begegnung wurde, ist den engagierten „Freiwilligen“, der Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft, und dem Wohlwollen der Gemeinde zu verdanken.

Die Mitglieder der Helferbörse Timmendorfer Strand, laden erneut zum Treffen von Einheimischen und Zugewanderten ins „Strohdachhaus“ am Timmendorfer Platz 9 ein. Das sogenannte „Get together“ ist eine wiederkehrende Veranstaltung und findet am 16. November, Beginn 11.00 Uhr.
Das Treffen dient zur Kontaktaufnahme, dem sich Kennenlernen, der Verständigung und dem respektvollen Umgang miteinander. In der freundlichen, harmonischen Atmosphäre wird nicht nur vielseitig kommuniziert, es wird auch mit großer Begeisterung gemeinsam gesungen. Kaffee, Tee und Snacks werden gratis angeboten.
Man freut sich über einen regen Besuch.

Die Sommerferien sind beendet und damit starten die bewährten Begegnungsveranstaltungen von Einheimischen und Flüchtlingen. Das beliebte Treffen „Get together“  findet am Samstag, dem 17. September 2016, um 14.30 Uhr, als Außenveranstaltung statt. Die Freiwilligen der Helferbörse laden „Groß und Klein“ zu einem kostenfreien Unterhaltungs- und Spielnachmittag  herzlich ein. Der Übungsplatz der Hundesportgemeinschaft am Schwedenweg -Bahnhof-  wurde dazu eigens hergerichtet.
Herr Professor Pastor Thomas Vogel wird Grußworte an die Besucher richten bevor mit dem eigentlichen Programm gestartet wird. In einer gemütlichen Atmosphäre werden sich Kinder und Erwachsene Kaffee/Tee und den Kuchen schmecken lassen. Auf der Platzanlage werden die Kinder etliche Spiele mit Gewinnmöglichkeiten vorfinden und sich auch in einem Wettstreit messen können. Beim „Fahrradringstechen“ geht es um Schnelligkeit und Zielsicherheit, um am Schluss die Nase vorn zu haben. In einem Teamspiel (Fünfkampf) werden die Erwachsenen um die Platzierungen wetteifern. Im Vordergrund, als Motivationsfaktor steht der Spaß, die Freude am Spiel an sich. Diese Begegnung wird als ein wichtiger Baustein für ein faires, tolerantes, harmonisches Miteinander gesehen, wo das Vertrauen, der Respekt und die Kommunikation gelebt werden. Diese besondere Art  die Anderen wahrzunehmen und zu erleben ist Zielsetzung der Integrationsbemühungen.
Im Anschluss der Spiele werden die Leistungen mit einer Siegerehrung belohnt. Der Nachmittag endet mit einem gemeinsamen Grillen, wo sich die Kinder  Stockbrot am offenen Feuer erwärmen, und alle Gäste die von den Flüchtlingen und Freiwilligen zubereiteten Salate,  Süßspeisen und Grillwaren bei angeregter Unterhaltung genießen können. Die „Freiwilligen“ freuen sich über eine rege Beteiligung und sehen diese auch als Wertschätzung ihrer Bemühungen.